Uhren
 
Taucheruhren

Die Taucheruhr - vom Modegag zum unverzichtbaren Werkzeug

Zeit ist Geld - doch in feindseligen Umgebungen kann sie mitunter über Leben und Tod entscheiden.

Die „Oyster“ (zu deutsch: Auster) der Firma Rolex erbrachte 1927 im Rahmen einer publikumswirksamen Kanaldurchquerung am Handgelenk der Schwimmerin Mercedes Gleitze den unwiderlegbaren Beweis, dass Armbanduhren trotz ihrer empfindlichen Konstruktion aus Boden, Glas und Krone vollständig wasserdicht sein können.

Dank wegweisender automatischer Rotor-Aufzugfunktion mußte das Nachfolgemodell „Perpetual“ schon 1931 praktisch nicht mehr geöffnet werden, ein Jahr später stellte die „Marine“ von Omega erste Tiefenrekorde auf und überstand 1937 bereits den Wasserdruck 135 Metern - die Taucheruhr war geboren.

Anfangs als überflüssige Modetorheit belächelt, wurden Taucheruhren in den Sechziger Jahren - als die Ozeane einen allgemeinen Boom in ihrer Erforschung und Nutzbarmachung erlebten - schlagartig unverzichtbar, stetig fortentwickelt und leistungsgesteigert. Moderne Exemplare bestehen aus amagnetischem Metall, besitzen Saphirgläser aus mehreren Millimetern dickem Material, Timer, integrierte Tiefenmesser oder Schleppzeiger zum Darstellen der erreichten Maximaltiefe.

Serienfertigungen wie die Swiss Military funktionieren inzwischen wie selbstverständlich weit unterhalb der 3.000-Meter-Grenze, eine sonderangefertigte Rolex begleitete das Tauchboot „Trieste“ sogar 10.916 Meter hinab in den tiefsten Winkel des Marianengrabens.

Die Taucheruhr ist nach DIN 8306 im weitesten Sinne eine ebenso wasserdichte wie druckfeste Armbanduhr, vorgesehen für den maximal zweistündigen Einsatz unter Wasser, und dient hauptsächlich zum Messen der Tauchzeit. Zu diesem Zweck besitzt sie zwingend einen gesicherten Skaleneinstellring (auch Lünette genannt), der sich im Uhrzeigersinn um ihr Zifferblatt bewegen lässt und mit einem Zeiger beispielsweise den Beginn des Tauchgangs markiert.

Hauptsächlich werden Taucheruhren jedoch zur Überwachung der Einhaltung der notwendigen Dekompressionszeiten beim Auftauchen verwendet - eine Vernachlässigung der Werte führt regelmäßig zu schädlichen bis tödlichen Konsequenzen für den menschlichen Organismus.

Der Prüfkatalog nach DIN 8306 umfasst folglich dreizehn höchst bedeutsame Punkte; neben der obligatorischen Dichtheit beispielsweise auch die Ablesbarkeit von Zifferblatt, Sekundenzeiger und Stellring in völliger Dunkelheit aus 25 Zentimetern Entfernung oder ihre Einteilung in Minuten.

 

 

 

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